AC / DC-Aufladung

Wir laden mit einem Wechselstromladegerät (mit Wechselstrom) oder mit anderen Worten zu Hause oder bei der Arbeit auf. Diese Option ist die einfachste und am wenigsten komplizierte, aber auch die langsamste und „freundlichste“ Methode für Ihre Akkulaufzeit. Das Laden zu Hause kann mit Standard-Haushaltssteckern (230 V) oder mit einer dreiphasigen Steckdose vom Typ CEE (400 V) durchgeführt werden.
Die Ladegeschwindigkeit hängt ab von:
– die Art des verwendeten Ladegeräts und Ladekabels
– die Spezifikation (Parameter) des Bordladegeräts Ihres Autos
– die Spezifikation (Parameter) des Stromnetzes, das Sie zu Hause oder am Arbeitsplatz zur Verfügung haben.
Die maximal mögliche Ladegeschwindigkeit ist somit abhängig von der max. Laden Sie durch die Steckdose (Netzversorgung) und die Leistung des Bordladegeräts Ihres Autos. Im Allgemeinen haben wir drei Socket-Typen.
1. Typ Schuko – 1 Phase max. 3,7 kW
2. Typ CEE 16 A – 3 Phase – max. 11 kW
3. Typ CEE 32 A – 3 Phasen – max. 22 kW
Aus den angegebenen Werten wissen wir, dass das schnellstmögliche Laden mit einer CEE 32 A / 3-Phase vom Sockeltyp in Kombination mit einer AC-Ladestation (Wallbox) oder einem „FastCable“ erreicht wird, das für eine Spannung von 3 x 230 V und einen maximalen Strom von ausgelegt ist 32 A.
Bei einem Standard-Elektrofahrzeug beträgt die Ladezeit von einer 230-V-Steckdose bis zur vollständigen Aufladung ungefähr 10 bis 12 Stunden. Mit einer 3-CEE-Steckdose (400 V) können wir den Prozess um den Faktor zehn beschleunigen. Während dieser Lademethode verwendet das Auto ein eigenes integriertes Ladegerät. Seine Parameter und Einstellungen bestimmen die Ladegeschwindigkeit. Bei Verwendung der Steckdose CEE (400 V) wird das Ladepotential der Haushaltsstromversorgung maximal genutzt.
Wie wählen Sie die am besten geeignete Kombination aus, um die effektivste Aufladung Ihres Autos zu erreichen? Der erste Zeiger sollte Informationen über die verfügbare Stromversorgung sein. 32A 3-phasig? einzelphase? Oder 16A 3-phasig? Und treffen Sie eine entsprechende Entscheidung. Der zweite Zeiger ist die Spezifikation des integrierten Ladegeräts. Wenn Ihr Auto beispielsweise nur mit einem 3,7-kW-Bordladegerät ausgestattet ist, spielt es keine Rolle, ob Sie über eine einphasige 230-V-Steckdose oder über eine Wechselstromstation 32A / 3-phasig / 22 kW aufladen. Das Bordladegerät erlaubt keine höhere Ladeleistung als 3,7 kW.
Optionen:

1. Laden über eine einphasige 230-V-Steckdose – wir können beispielsweise dieses EV-Kabel mit Steuergerät verwenden
2. Aufladen über eine „Wallbox“. Wir wählen eine Wallbox aus, die in der Lage ist, die gegebene Netzstromversorgung (16A / 3-phasig oder 32A / 3-phasig) maximal zu nutzen, selbst wenn das vorhandene Elektrofahrzeug die verfügbare Leistung nicht vollständig nutzen kann. Eine hochwertige Wallbox hält lange und die Bordladegeräte neuer Elektrofahrzeuge haben eine verbesserte Leistung. Sobald Sie ein Elektroauto gekauft haben, werden Sie sicher ein anderes kaufen. Wenn Sie nachts nachfüllen und zu anderen Zeiten, wenn die Stromkosten erheblich günstiger sind, ist dies die kostengünstigste Option.
3. Laden mit einem „FastCable“. Diese Option kombiniert die Eigenschaften eines Ladekabels und einer Wallbox. Dieses „FastCable“ ist eigentlich eine Art mobile Wallbox, die mit den richtigen Einrichtungs- und Eingangsbedingungen die gleiche Ladeleistung wie eine feste Wallbox mit ähnlichen Spezifikationen liefern kann. Der Vorteil dieser Lösung ist, dass das Kabel in Ihrem Auto transportiert werden kann, sodass Sie es immer zur Hand haben.

Verwendung öffentlicher Gleichstrom-Schnellladestationen (mit Gleichstrom)

Bei dieser Art des Ladens wird die Autobatterie direkt angeschlossen, ohne das integrierte Ladegerät für Wechselstrom zu verwenden. Auch hier ist der begrenzende Parameter jedoch, welche Leistung für ein schnelles Gleichstromladen unterstützt wird. In der Tschechischen Republik und in Europa finden wir sowohl öffentliche Sender großer Distributoren als auch private Sender. Die Leistung dieser Stationen variiert zwischen 20 kW und 350 kW. Dank dieser Nennleistungen wird die Ladezeit erheblich verkürzt. Jeder Besitzer von DC-Ladestationen hat seine eigenen Vorschriften für deren Verwendung. Manchmal ist es möglich, sie kostenlos zu nutzen, während für andere eine Prepaid-Karte oder ein Prepaid-Chip erforderlich ist. Die meisten dieser Stationen sind mit dem erforderlichen Ladekabel ausgestattet. Trotzdem muss jedes Auto das richtige EV-Verbindungskabel tragen.